Energie und Umweld

Netzanschluss

Technische Mindestanforderungen

Freie Transportkapazitäten
Bei jeder Transportanfrage für das Verteilnetz der Stadtwerke Steinfurt GmbH prüft diese, ob und inwieweit freie Transportkapazitäten vorhanden sind. Diese Prüfung geschieht vor dem Hintergrund technischer, rechtlicher, vertraglicher und netzbilanzieller Bedingungen. Die Stadtwerke Steinfurt GmbH wird auf Anfrage Auskunft über freie Kapazitäten der stromwirtschaftlichen Anlagen erteilen.

Auftrag auf Anschluss an das Strom-Verteilnetz

Um an das Strom-Verteilnetz der Stadtwerke Steinfurt GmbH angeschlossen zu werden, füllen Sie bitte den Auftrag auf Netzanschluss aus.

Diesen senden Sie diesen mit einem Lageplan (M 1 : 500) und einem Grundrissplan mit Kennzeichnung der gewünschten Hausanschlusseinführung  gerna auch an hausanschluss@swst.de zu. 

Auftrag auf Inbetriebsetzung einer Stromanlage


Nach Fertigstellung der Hausinstallation senden Sie uns bitte den von Ihrem Installateur ausgefüllten Auftrag auf Inbetriebsetzung zu.

Allgemeine Netzanschlussbedingungen

Diese Verordnung regelt die Allgemeinen Bedingungen, zu denen Netzbetreiber nach § 18 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes jedermann in Niederspannung an ihr Stromversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung anzuschließen und den Anschluss zur Abnahme von Strom zur Verfügung zu stellen hat.

Ergänzende Bedingungen zur NAV
Die Ergänzenden Bedingungen zur Niederspannungsanschlussverordnung der Stadtwerke Steinfurt GmbH sowie das Preisblatt zu den Ergänzenden Bedingungen können Sie hier als PDF-Datei downloaden.

Technische Anschlussbedingungen

Die technischen Anschlussbedingungen für das Niederspannungsnetz / Mittelspannungsnetz können als PDF-Datei heruntergeladen werden. 

Einspeisung

 

Strom-Einspeisungen


Sie wollen mit Hilfe von erneuerbaren Energiequellen Strom erzeugen und dabei einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und für eine saubere Luft leisten. Mit dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien hat die Bundesrepublik Deutschland die notwendigen Voraussetzungen für die Abnahme und Vergütung von Strom, der ausschließlich aus Wasserkraft, Windkraft, solarer Strahlungsenergie, Geothermie, Deponiegas, Grubengas oder aus Biomasse gewonnen wird, geschaffen.
Man kann nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass der Netzanschluss der Eigenerzeugungs-anlage nach EEG über den bestehenden Hausanschluss sowie das bestehende Versorgungs-netz möglich ist. Diese Aussage gilt unabhängig von der Anlagenleistung und kann wegen der Vielzahl von Einspeisern auch bei kleinen Anlagen zutreffen. Für den Anschluss an einen eventuell zu ermittelnden Anschlusspunkt gemäß EEG können Anschlussänderungen notwendig werden. Eventuell kann der Anschluss auch erst nach Durchführung von Maßnahmen im Stromversorgungsnetz erfolgen. Schließen Sie deshalb keine endgültigen Kaufverträge, bevor nicht die Einspeisemöglichkeit geprüft wurde.


Um einen reibungslosen Ablauf für den Bau Ihrer Eigenerzeugungsanlage nach EEG zu gewährleisten, beachten Sie bitte unsere folgenden Hinweise:


Anfrage zur Stromeinspeisung aus einer Eigenerzeugungsanlage in das Stromnetz der Stadtwerke Steinfurt GmbH

Um eine zügige Projektabwicklung gewährleisten zu können, möchten wir Ihnen die bei uns übliche Vorgehensweise aufzeigen: Vorab muss ein Antrag schriftlich (per Post, Fax oder E-Mail) bei den Stadtwerken Steinfurt GmbH eingehen. Dieser Antrag muss die unter Punkt 1 aufgeführten Daten enthalten.


1. Netztechnische Vorprüfung

Um den technisch und wirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunkt der Anlage zum vorhandenen Versorgungsnetz zu lokalisieren (vgl. § 8 EEG 2017), ist vorab eine netztechnische Prüfung unter Berücksichtigung der örtlichen Netzstruktur erforderlich. Hierfür benötigen wir:

  • Antrag zum Anschluss von PV-Anlagen / Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz / Mittelspannungsnetz
  • Datenblätter mit den technischen Daten der Anlage
  • einen Lageplan (möglichst Maßstab 1:1.000, Flurnummer), aus dem der Standort der geplanten Eigenerzeugungsanlage hervorgeht

Erst nach Auswertung der Untersuchungsergebnisse kann eine verbindliche Aussage über die Anschlussausführung Ihrer Eigenerzeugungsanlage getroffen werden.


2. Einspeisezusage

Wenn die netztechnischen Voraussetzungen gewährleistet sind, erhalten Sie für Ihr Projekt eine Einspeisezusage an dem ermittelten Verknüpfungspunkt.

Erfolgt die Inbetriebnahme nicht innerhalb eines halben Jahres nach Zugang der Einspeisezusage, so erlischt die Zusage.


3. Inbetriebnahme


Nach Fertigstellung der Anlage ist die Inbetriebnahme durch ein eingetragenes Elektro-installationsunternehmen, in der Regel der Anlagenerrichter, anzumelden. Bei der Inbetrieb-nahme ist ein Prüfprotokoll durch den Anlagenerrichter/-betreiber zu erstellen und die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nachzuweisen.


Die Inbetriebnahme wird nach Terminvereinbarung im Beisein der Stadtwerke Steinfurt GmbH durchgeführt.


Hierfür benötigen wir vor dem Inbetriebnahmetermin:

  • Inbetriebsetzungsprotokoll – Erzeugungsanlagen Niederspannung / Mittelspannung
  • Bestätigung des Anlagenerrichters zum Einspeisemanagement
  • Inbetriebsetzungsauftrag Strom für den Zählereinbau
  • Technische Datenblätter der Erzeugungseinheiten
  • Konformitätsnachweis für Erzeugungseinheiten nach VDE-AR-N 4105
  • Konformitätsnachweis für den Netz- und Anlagenschutz nach VDE-AR-N 4105
  • Prüfbericht für Erzeugungseinheiten
  • Prüfbericht zum Netz- und Anlagenschutz
  • Anlagenschemaplan, einpolig, mit Darstellung von Erzeugungseinheit, Messeinrichtung und Netzanschluss
  • Kopie der Bestätigung zur Anmeldung im Marktstammdatenregister

 

4. Vergütung der Einspeisung


Die Einspeisung wird mit monatlicher Abschlagszahlung und Schlussrechnung zum 31.12. des Jahres nach Gesetz vergütet.


Nachweise zur Erfüllung der gesetzlich geforderten Voraussetzungen für die Vergütung der eingespeisten Energie obliegen dem Anlagenbetreiber und sind schriftlich einzureichen. Bei fehlender Meldung an die Bundesnetzagentur und nicht fristgerechter Umsetzung des Einspeisemanagements verringert sich die Vergütung.